Flensburger Punkte

Unter der Überschrift „50 Euro und ein Punkt in Flensburg“ ist heute in der SZ zu lesen (den Artikel hat mir eine freundliche Kollegin mit freundlichem Hinweis freundlicherweise an die Bürotür gepappt… ;-)), daß man dies nun zu erwarten hätte, wenn man wegen Sommerreifen andere gefährde oder gar schon einen Unfall verursacht hätte. Bösen Polizeizeigefinger gäbe es auch, wenn man sein Dach nicht vom Schnee befreie, nicht mindestens vier Millimeter Profil auf’m Reifen wären oder — interessant — nicht genug Frostschutzmittel im Behälter sei. Da frag ich mich nur: wie stellen die das fest? Okay, wenn der Behälter gänzlich eingefroren ist (ziemlich unwahrscheinlich), ist die „Sachlage“ klar. Aber wann ist genug Frostschutzmittel im Behälter? Haben sie einen chemischen Meßstab dabei? Machen die eine Geschmacksprobe? 😉

Nunja, „erstaunlich viele halten sich daran“ und „in Obersendling allerdings fiel den Beamten gestern kein einziges Auto auf, das nur mit Sommerreifen ausgerüstet war“… okay… ich bin ihnen (im wahrsten Sinne des Wortes) „durchgerutscht“. 😉

Eine Reaktion zu “Flensburger Punkte”

  1. Martin

    Naja, die Überprüfung wg. Frostschutzmittel ist ja ganz einfach. Sie nehmen ein Glas österreichischen Weißwein, Jahrgang 1986 – daneben dann eine Probe aus der Scheibenwaschanlage. Wenn beides gleich schmeckt, ist in beiden genug Glykol mit drin 😀

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